Der Einweg Taschen Fusshupen Hund

Heute morgen saß mir im Bus eine Tussi mit einer Taschenfusshupe gegenüber.
Ihr kennt diese Köter, die eine Mischung aus Ratte und Katze sind. Meist kommuniziert das Weibchen über Dutzi Dutzi Dutzi mit ihrem Pinscher. So auch die Dame von Heute morgen „Ach Schnupsi Du bist mein ein und alles“
Kein Wunder dass diese Frauen meistens Singles sind, wer will schon mit jemandem zusammen leben, der sowas in den Mittelpunkt des Lebens stellt. Wobei Leben ist das ja nicht wirklich. Wir sprechen hier über diese „Hunde“ denen man ab 5 Grad plus einen pinkfarbenen Rollkragenpullover überstülpt, weil sie in der rauen Wildnis Deutschlands sonst nicht überleben könnten und raubt ihnen damit die übrig gebliebene Rest-Hundewürde. Wenn diese Hunde alleine unterwegs wären, würden sie von anderen Hunden verprügelt werden, ja sogar von Yorkshire Terrieren. Diese Hunde, die immer so aussehen als würden sie einen Sprint hinlegen, als wären sie auf Speed, auch wenn Weibchen gemütlich schlendert. Zu fressen bekommen die diese 250 Gramm großen Alupackungen, die auch Katzen bekommen. Eine volle Portion entspricht in etwa dem durchschnittlichen Körpergewicht. Diese Pampe ist dann auch noch mit Speed gestreckt. Das hat soweit ich weiß Greenpeace vor einigen Jahren durchgesetzt, weil das auch die Lebenserwartung senkt und damit das würdelose Leben dieser armen Kreaturen verkürzt. Macht ja auch nix, sind ja eh Einweg-Hunde. Bald schon werden Automaten aufgestellt, wo man sich für 5 Euronen einen dieser verweichlichten Tölen ziehen kann.

Ja ich mag diese Viecher nicht, auch weil „Weibchen“ immer der Meinung ist „Schnupsi“ müsste in der Ubahn oder im Bus auf einem richtigen Sitzplatz sitzen, weil der Boden so kalt ist, wo doch jeder weiß dass der natürliche Lebensraum dieser Spezies Handtaschen sind.

Jedenfalls, wo war ich ? Richtig die Dame von heute Morgen… Schnupsi saß also in der Tasche als sie rein kam und Frau Dodel wollte ihn herausziehen um Nasenküsschen auszutauschen, als sich der Pelz im Reißverschluss verfing. Der Hund merkte davon eigentlich gar nichts, aber die Frau geriet in eine Panik, die nicht nur ihrem Köter sondern auch den restlichen Busreisenden eine Heidenangst einjagte. Schließlich registrierte auch das Fellknäul dass hier irgendetwas nicht stimmt und fing an zu zappeln und zu strampeln, was die ganze Situation noch grotestker werden lies. In die Tasche greifen ging ja nicht, weil Schnupsi den Weg versperrte. Und so schrie die Frau und zerrte an dem zappelnden Irgendwas.

Gutmütig wie ich bin, habe ich der guten Dame meine Hilfe angeboten. Ich zückte mein Taschenmesser und schnitt das Hundehaar am Taschenreisverschluss los. Kurz vor dem Aussteigen gelang dann die gefährliche Operation und die Fusshupe fiel zu Boden – Die Tasche war frei – Halleluja ! Dummerweise verendete der Hund wenige Sekunden später, weil er ja seines Lebensraums beraubt wurde und außerhalb von Handtaschen nicht sehr lange überleben kann.

Egal, beim Aussteigen konnte ich die Frau beobachten, wie sie den nächsten Einweg-Fusshupen-Taschenhunde-Automaten ansteuerte.

Und so habe ich wieder einmal den Tag gerettet.

Foto: kdnewton