Eierskandal: Softwareupdates machen Eier wieder sauber

Ein weiterer Eierskandal überschattet die liebreizende Eierindustrie. Als Dein Eierratgeber Nummer1 haben bereits berichtet, dass in Wirklichkeit die italienische Eier und Stahlindustrie hinter Ostern steckt. Mit diesem Hintergrundwissen wundert es uns nicht, dass es erneut zu einem waschechten Eierskandal gekommen ist.

Aber nach langen und zähen Verhandlungen beim gestrigen Eiergipfel steht fest:

Softwareupdates sollen Eier wieder sauber machen.

Darauf verständigten sich Spitzenvertreter der Eierindustrie und der Politik am späten Donnerstag Abend.
10 Millionen Eier sollen demnach in den nächsten Wochen und Monaten mit einem umfassenden Softwareupdate versehen werden
Hardwareverbesserungen oder gar Verbesserungen in den Legebatterien lehnen die Chefs der Eierindustrie allerdings ab.

Gastgeber Christian Schmidt (CSU) zeigt sich zufrieden:

Ich dachte immer, dass man Eier gar nicht nachrüsten kann, aber die Eierindustrie hat mir glaubhaft versichern können, dass das funktioniert. Besser noch: Es wird nur wenige Wochen dauern bis die 10 Mio bereits verkauften Eier wieder frei von Fipronil sind.

Chef Lobbyist der Eierindustrie, Heinz Kasupcke freut sich über die schnelle Einigung

Wir sind sehr froh, dass wir hier eine für alle akzeptable Lösung gefunden haben. Wir halten es im Grunde genommen für ausgeschlossen, Hardware-Nachrüstungen vorzunehmen. Solche Maßnahmen seien zu aufwändig und in ihrer Wirkung fragwürdig.

Auf Eierbesitzer kommen keine Kosten zu. Die Softwareupdates bezahlen die Eierproduzenten. Das Update werde zudem laut Eier-Verband keinen Einfluss auf Geschmack, Haltbarkeit und und Verarbeitbarkeit haben.

Eierbesitzer von Eiern älterer Fipronil-angereichterter Eierlieferungen bekommen allerdings keine Software-Nachrüstung. Eierbesitzer dieser älteren Eier droht damit ein Wertverlust.

Der Agrar und Verbraucherminister Christian Schmidt prüft nun ob Softwareupdates auch auch das Leid von in Massentierhaltung produzierter Schnitzel und Steaks nachträglich verhindert werden kann. Erste Schritte, dass auch die Nitratbelastung des Grundwassers mit Softwareupdates reduziert werden kann, wurden hingegen bereits unternommen

 

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