Kevin der Woche: Chaotischer Selbstgefälliger Unsinn

Es ist jedes mal das Comedyevent des Jahres, wenn sich die Spitzenkomiker des Chaototischen Selbstgefälligen Unsinns zu Ihrem Parteitag treffen.
Und so war auch das 2015er Treffen ein Festival der guten Laune.

Für die geilsten Gags verleihen wir der CSU den Kevin der Woche

Andreas Scheuer
Der Generalsekretär verkörpert alle Grundwerte der Partei. Totale Unsympathie – Widerwärtigkeit – Überheblichkeit – Selbstherrlichkeit gepaart mit einem schmierig-ekligen Auftreten und einer ordentlichen Portion Inkompetenz.
Andreas Scheuer ist für sich genommen schon ein wandelnder Schenkelklopfer – das garniert er meisterlich immer wieder mit präzise platzierten hochkarätigen Gags, wie bei diesem hier: Die Bundeswehr soll im Inneren mehr als nur Handtücher verteilen. Der Gag hat deshalb Hitpotenzial, weil das bedeuten würde, dass wir genau jenes Grundgesetz ignorieren, von dem die CSU immer fordert, dass es von allen Flüchtlingen akzeptiert werden muss.

Markus Söder
Im parteiinternen Wettstreit, wer den widerlichsten und  menschenverachtensten Kommentar zur Flüchtlingssituation abfeuert, hat Markus Söder mit großem Vorsprung gewonnen.

Diesen klugen Satz hat Herr Söder zwar schon vor dem Parteitag abgesondert, aber mit solcher Strahlkraft, dass wir ihn ruhigen Gewissens als eines der Highlights des Comedyspektakels werten können. Auch weil Prinz Markus noch ein klein wenig beliebter ist als Papa Horst – sicher auch, weil er noch ein klein wenig weiter rechts steht.

Und jetzt, meine Damen und Herren…. Kommt der King of the Disco – The Boogie Woogie Man – Wenn ich eine Glocke hätte, würde ich sie läuten füüüüüür
Horst – Seine Selbstherrlichkeit – Seehofer
Es ist große Kunst – Eine 7%-Nischenpartei so zu repräsentieren als würde sie eine nennenswerte Bevölkerungsgruppe vertreten der man dringend Gehör schenken muss. Besonders bewundernswert ist das, da Horst in seiner kleinen eigenen Welt lebt und seine populistischen Parolen trotzdem auf offene Ohren in unserer Realwelt stoßen.
Und in eben jener kunterbunten Scheinwelt von King Horst gehört es sich, dass ein Minderheitenmokel der Kanzlerin die Leviten liest.
Aber herausstellen möchten wir seine Rede, in der er sich freut, dass Ideen der CSU in Berlin immer zuerst belächelt werden und am Ende dann doch abgenickt werden. „Das zeichnet sich ganz klar so ab – das ist immer so“
Was Seine Selbstherrlichkeit konkret meint sind Themen wie der Monstererfolg der PKW Maut, der Gagklassiker der Mütterrente und allen voran das nutzlose, mit Brachialgewalt umgesetzte und letztendlich gescheiterte Betreuungsgeld.
Ja King Horst – da zeichnet sich ganz klar was ab!
Deutschland liebt Deine schwachsinnigen – nicht umsetzbaren – nutzlosen Ideen.