Machthaber Horst Seehofer und das CSU Regime

Viele Deutsche sind verunsichert über das was in Bayern und dem CSU Regime derzeit passiert. Was wenn der Nachbarsaat wieder in das alte Muster der Diktatur zurückfällt ? Um das zu verstehen müssen wir ein paar Jahre zurück gehen.

Wir schreiben das Jahr 2008

In Bayern steht das Volk auf und läutet mit einer friedlichen Revolution gegen das CSU Regime den sogenannten bayerischen Frühling ein. Das Volk berauscht vom Duft der Demokratie, der endlich auch in Bayern wehte. Das CSU Regime, nicht gestützt aber immerhin gezwungen eine demütigende Koaltion einzugehen. Die bayerischen Medien holen sich Rat von ihren ostdeutschen Kollegen –  wie man denn Koalition schreibt und wie man überhaupt mit Meinungsfreiheit und Demokratie als Medium umzugehen hat. Es fühlte sich großartig an – Ein Funken Hoffnung – Ein Sonnenaufgang in einem Land, das Jahrzehntelang unter der diktatorischen Terrorherschaft des CSU Regimes litt.

2013. Gerade mal 5 Jahre später ziehen erneut dunkle Wolken über dem Freistaat auf.

Eine Regierung die erneut nach der absoluten Macht greift. Neueste Nachrichten lassen den Verdacht aufkommen das Seehofer Regime würde kurz vor der ersten demokratischen Wahl die Pressefreiheit mit Füssen treten und sogar regimekritische Journalisten des Landes verweisen. Was in weiten Teilen Deutschlands auf Unverständnis stößt, scheint in dem Land, in dem Familien füreinander einstehen und sogar füreinander arbeiten nach wie vor an der Tagesordnung.  Der Machthaber innerhalb des CSU Regimes Horst Seehofer äußert sich zu den Vorwürfen:  „Pressefreiheit ist ein theoretisch wichtiges Gut aber wenn jeder Journalist über alles frei berichten darf, dann muss man dem auch seine Grenzen zeigen dürfen.“

Greift das CSU Regime erneut nach der absoluten Macht ?

Bereits im April sorgte der Machthaber Horst Seehofer für internationale Spannungen, als der die Sonderwirtschaftszone nahe der Stadt Hof, die der Freitstaat gemeinsam mit dem Nachbarn Thüringen betreibt schließen ließ. Auch die Drohungen eines atomarem Erstschlags an die Amerikaner sorgte für einen globalen Aufschrei.
Als der Regimekritiker Gustl Mollath im August 2013  aus der Haft entlassen wurde, glaubte die Welt an einen Neuanfang, wieder schien das Pflänzchen der Demokratie aufzublühen. Auch flapsige Bemerkungen in den westlichen Medien des Machthabers Horst Seehofer wie „Das können Sie ruhig alles senden“ sorgten für Schmunzeln und Hoffnung zugleich. Kürzliche Ereignisse ließen daran leider wieder Zweifel aufkommen. Die radikale Ablehnung, UN Waffeninspekteure nach Gerolfing zu lassen um den Giftgasanschlag gegen das bayerische Volk untersuchen zu lassen, hält die Welt weiter in Atem.
Auch bei der Pressekonferenz konnte das CSU Regime nicht glaubwürdig erläutern, dass Bayern keine Bedrohung für die freie Welt darstellt. Eine Journalistin der Frankfurter Rundschau stellte folgende Frage:

„Bedeutet die Bildung eines freien Staates Ihrer Meinung nach, dass die Staatsgrenze von der Regnitz bis zum Bodensee errichtet wird. Und sind Sie entschlossen, dieser Tatsache mit allen Konsequenzen Rechnung zu tragen ?“

Worauf der Machthaber Seehofer antwortete:

„Ich verstehe Ihre Frage so, dass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wünschen, dass wir die Bauarbeiter in Bayern mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? Mir ist nicht bekannt, dass solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in Bayern hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen, und ihre Arbeitskraft wird dafür voll eingesetzt . Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“

 

Wir sind verunsichert, schockiert und hoffen dass das bayerische Volk die Kraft findet um auch im September 2013 dem CSU Regime nicht erneut die absolute Macht zu überlassen.

In diesem Sinne, gebe ich ab an die (an) geschlossenen Anstalten.

Foto: Bestimmte Rechte vorbehalten von Lisa Roderer