Vielleicht denkbares Endlager gefunden. Barbara Hendricks vielleicht im Interview.

Es war die Toppriorität der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Zitat aus dem Vorstellungsvideo auf Bundesregierung.de „… dass wir die Kommission gründen, die die Endlagersuche vorbereitet“ Und wie das so ist mit Topprioritäten – Kaum sind 1,5 Jahre ins Land gezogen hat die Bundesregierung eine tolle Lösung parat: Endlager für Atommüll vielleicht erst 2170

Als Dein Politmagazin Nummer1 haben wir heute alle Hebel in Bewegung gesetzt und konnten die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks für ein spontanes Interview gewinnen

Expertenkommission findet das Endlager vielleicht erst 2170. Dann aber definitiv möglicherweise endgültig

 

Frau Hendricks, ich freue mich, dass Sie sich so kurzfristig für ein Interview bereit erklärt haben.

Ich freue mich auch Herr Heim.

Sie haben heute den Durchbruch in der Atomendlagersuche vorgestellt, wie geht es Ihnen?

Sehr gut, es war ein hartes Stück Arbeit eine so kompetente Expertenkommission zusammen zu stellen. Aber es hat sich gelohnt. Bereits in 155 Jahren ist ein Endlager vielleicht denkbar.

Donnerwetter. Zeitlich überschaubar – verbindlich – machbar. Unser Respekt ist Ihnen sicher. Das heißt also dass ab sofort mit der Suche begonnen werden kann?

Nicht ganz, Bis Mitte 2016 werden die die Grundlagen für eine Suche fest gelegt.

Natürlich man muss erst mal Grundlagen grundlegend festlegen bevor man grundlegend suchen kann.
Verraten Sie doch unseren Lesern einmal wie sie diese Expertenkommission gefunden haben, ich meine so eine kompetente Truppe findet man ja nicht in der Nachbarschaft.

Gerne. Also nach meiner Benennung zur Bundesumweltministerin habe ich direkt bei Klaus angerufen.

Ein Physiker oder Geologe, nehme ich an?

Nein, Klaus hat den Schrebergarten neben meiner Gartenlaube und daher weiß ich dass der sehr oft Orte sucht, wo man Gartenabfälle unkompliziert entsorgen kann.

Ver–stehe. Und wie konnten Sie ihn für Ihre Sache begeistern ?

Ich hab ihn gefragt „Du hör ma Klaus, ich muss da so eine Kommission zusammen stellen – hast du Da Lust mit zu machen?“
und Klaus so: Ich bin kein Katholik. Und ich dann: „Kommission nicht Kommunion“, „Ach so und worum geht es da?“ „Es geht um die Atommüllendlagersuche“. Und Klaus so „Mit Atommüll kenne ich mich nicht aus“. Und dann ich so „Ja aber Klaus, du weißt doch wie ein Fass aussieht, oder?“, „Klar“, „Na also, das reicht schon irgendwie“ , „Ok, dann mach ich mit, wird bestimmt lustig, ich kann ja mal meine Frau fragen, die ist bestimmt auch dabei“

Ah, Ok und die ist Geologin?

Nein, die macht immer die Halbfettleberwurstschnittchen für unseren Canasta-Abend. Aber Ihr Cousin kannte mal jemanden, der in der Nähe von einem Atomkraftwerk gewohnt hat.

Und der…. Ich trau mich fast nicht zu fragen, aber der hat was mit Atomenergie zu tun ?

Natürlich.

Na da bin ich aber erleichtert.

Der ist Webdesignerassistent und sein Computer wird ja schließlich mit Strom betrieben.

Oh….Kay…. Und Sie Vier bilden diese Kommission ?

Nein wo denken Sie hin? Meilensteine erreicht man nicht zu viert und schließlich reichte mein Budget für 33 Experten. Uns war wichtig dass keiner der Experten selbst Kinder hat, damit sie unbefangen entscheiden können und Ihren Kindern nichts erklären müssen.

Eine 33 köpfige Expertenkommission also. Und schon nach 15 Monaten harter Arbeit präsentieren Sie uns diese ausgefeilte Lösung. Toll!

Bis Februar 2015 haben wir darüber diskutiert wie wir uns nennen wollen (lacht). Wir wollten schließlich einen coolen Namen, der auch bei der jungen Generation gut ankommt. Schließlich einigten wir uns auf: The cRAzY 33.

Ein passender Name.

Absolut. Die selbe Kommission wird sich jetzt übrigens auch um die Flüchtlingsproblematik kümmern. Schließlich war Klaus auch schon mal in Italien.

Toll. Vielen Dank Frau Hendricks für dieses interessante Interview.

Gerne Herr Heim.

 

Foto: seven resist , Bestimmte Rechte vorbehalten