Hurra! Frackingverbot verboten – Ein Hoch auf die menschliche Intelligenz

Unsere umweltfreundliche und mächtig fortschrittliche Bundesregierung hat am 28.04.2016 bis auf 4 Ausnahmen gegen ein Frackingverbot gestimmt.
Grund genug, uns wieder einmal mit Frau Dingens zu einem Interview zu treffen, die ihren Job als Bundesumweltministerin offensichtlich nicht so ganz verstanden hat.
Wir wollten wissen, wie aus… (Quelle: FAZ)

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…dieses Abstimmungsergebnis werden konnte (Quelle: Abgeordnetenwatch)

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Exklusivinterview mit Barbara Hendricks über das Frackingverbot

Frau Hendricks, sie haben gegen ein Frackingverbot gestimmt – warum?

Weil ich nichts schlechtes daran finden kann, wenn sich ein Liebespaar an intimen Stellen berührt und so spielerisch ihre Sexualität entdeckt.

Ähm, sie meinen Patting….

Ach, das soll verboten werden?

Nein natürlich nicht – Aber Fracking soll verboten werden

Was soll denn verkehrt daran sein, wenn Männer einen Frack tragen?

Wir sprechen von dem umstrittenen Gasgewinnungsverfahren, bei dem ein erhebliches Risiko besteht die Umwelt und das Trinkwasser nachhaltig zu schädigen. Sie selbst haben sich bereits für ein Frackingverbot ausgesprochen….

Der Verbraucher will doch immer Nachhaltigkeit.

Ich glaube nicht, dass die Verbraucher das unter Nachhaltigkeit verstehen

Aber das Risiko der Wasserverschmutzung sehe ich nicht. Ich kaufe mein Wasser in Literflaschen im Supermarkt und hole es nicht aus dem Boden.

Sie können doch die Risiken nicht einfach ignorieren

Sie sprechen immer nur über die Risiken – aber was ist denn mit solchen wunderschönen Naturschauspielen, die erst durch Fracking möglich sind, wie dieser brennende Fluss in Australienoder die malerischen zerfressenen Landschaften – Das sind Naturdenkmäler der Neuzeit, die ohne Fracking gar nicht möglich wären.

 

 

Wunderschön – Frau Hendricks, ganz ehrlich – da war ja unser letztes Interview mit Ihnen ertragreicher.

Foto: Simon Fraser University – University Communications, bestimmte Rechte vorberhalten

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