Oikos! Beim Zeus ist das schlechte Werbung

Unrat weitergeben....

Liebe Werbespezialisten von Danone!
Erst kürzlich habe ich auf der Ausstellung „Berührt und verführt“ Euren Obstgarten Spot aus den 90ern gesehen und mir noch gedacht „Ja der war echt cool, damals“
Dann sah ich Euren Kreativerguß zur Oikos Milchpampe.

Ich kann die Idee dahinter ja durchaus verstehen, aber die Umsetzung ist so dermaßen zum Gruseln, dass ich wieder einmal frage, wie viel Joghurt der Entscheider im Kopf haben muss um diesen Schwachsinn abzunicken.

Die Idee: Ihr wolltet eine liebenswerte griechische Oma haben, der man ohne zu zögern abkauft, dass sie den Joghurt selbst zusammengerührt hat, und die jetzt temperamentvoll ihr Familienrezept verteidigen will.

Und daraus wurde dann:

Die unsympathisch keifende Oikos Oma

Wie eine stalkende Psychopathin in Kittelschürze und Kopftuch trampelt sie durch den halbtransparenten Vorhang und keift

OIKOS!? – Beim Zeus – Warum stehlt ihr unseren einzigartigen griechischen Joghurt?

gefolgt von einem an Penetranz und abstoßender Giftigkeit kaum zu überbietenden:

HÄ?

Ihr habt Euch noch nicht mal die Mühe gemacht, der Ekeloma einen griechischen Akzent zu verpassen.
Diesen Omatypus  findet man relativ häufig in der unterfränkischen Provinz, wo sie im Hochparterre auf der Fensterbank lehnen vorbeikommende Menschen grundlos anmault. Aber „griechisches Temperament“ würde ich Ihr keines bescheinigen. Da war ja sogar Debitel mit „Das costa fast gar nix“ kreativer.

Und müsste es nicht richtigerweise „Bei Zeus“ heißen?

Warum eine völlig andere Oma dann auf Youtube Ihr Rezept zurückfordert, als die keifende Motzoma im TV Spot, müsst ihr mir allerdings erklären. Immerhin ist die etwas griechischer und hat sogar einen Hauch Akzent – Sympathischer ist sie nicht. Das „Schauspiel“ erinnert eher an Stefan Mross in einer Altweiber Verkleidung, als an Milchpampe im Plastikbecher.

 

Gib Deinen Senf dazu...

Unrat weitergeben....